China ist ein Land der Superlative und der krassen Gegensätze: Seit Jahren staunt die Welt über das massive Wirtschaftswachstum der sozialistischen Volksrepublik. Aber der rasante Aufstieg geht mit schweren Umweltschäden, Armut und Ausbeutung einher. Während die großen Städte sich äußerlich in enormer Geschwindigkeit verwestlichen, bleiben Menschenrechtsverletzungen in China an der Tagesordnung. Wie sieht die Zukunft des bevölkerungsreichsten Landes der Erde aus? Was haben wir vom Land der Mitte zu erwarten? Wie müssen wir uns verhalten, damit China eben kein Gegner und Konkurrent, sondern ein globaler Partner für die Europäische Union wird? Über diese Fragen und vieles mehr diskutiert Daniel Cohn-Bendit mit Chinakennern aus Politik und Wissenschaft.
Teilnehmer:
Dr. Helga Trüpel, MEP Grüne "Im Moment ist China mit Sicherheit kein politischer Partner."
Martin Steiner, Technisches Büro für Umweltschutz (Consultant im Bereich Abfallwirtschaft u. a. in China): "Von den zehn verschmutztesten Städten der Welt liegen sieben in China."
Dr. Nora Sausmikat, Sinologin, Universität Duisburg: "China ist schon mitten im Demokratisierungsprozess!"
Dr. Sabine Weyand, Kabinettschefin, Europäische Kommission, DG Entwicklung und Humanitäre Hilfe: "Wir brauchen China als Partner, aber es ist kein leichter Partner."
Xiaoming Peng, Vorstandsmitglied der Federation for a Democratic China: "Die demokratische Bewegung in China braucht westliche Hilfe."
Sendetermine:
Montag, 19.03.07 um 21:15 Uhr
Mittwoch, 21.03.07 um 23:15 Uhr und
Sonntag, den 25.03.07 um 9:00 Uhr.
Mehr Infos zum Sender finden sie unter www.terra-nova.de