Wie gemeinsam ist die Europäische Verteidigungspolitik?

Die Balkankriege waren der Anlass für die EU, über mehr Gemeinsamkeit in der Europäischen Außen- und Sicherheitspolitik nachzudenken. Die »Zivilmacht Europa« legte sich neben nicht-militärischen Handlungsinstrumenten erstmals auch militärische zu. In wenigen Jahren hat sich die Europäische Sicherheits- und Verteidigungspolitik zu einem dynamischen Bereich der europäischen Integration entwickelt. Um die Idee einer multilateralen Weltordnung durchzusetzen, muss die EU überprüfen wie handlungsfähig sie tatsächlich ist.


Um die Idee einer multilateralen Weltordnung durchzusetzen, muss die EU überprüfen wie handlungsfähig sie tatsächlich ist.

Der Fortschritt bei der gemeinsamen Verteidigungspolitik wirft wichtige Fragen auf: Wie real und effektiv ist die gemeinsame Sicherheitspolitik? Mit welchem Ziel wird diese Politik entwickelt? Soll Europa - ähnlich wie die USA - zu einer Weltmacht mit globalen, militärischen Aufgaben werden? Oder soll Europa vor allem Zivilmacht bleiben und seine militärischen Mittel vorrangig als Ergänzung und Absicherung seiner nicht-militärischen Möglichkeiten ausbauen? Soll Europa seine sicherheitspolitische Kooperation auf Dauer im Kontext der Regierungszusammenarbeit ansiedeln oder soll es sie längerfristig auf eine gemeinsame oder gar vergemeinschaftete Europäische Verteidigungspolitik ausrichten?

Über dies und mehr diskutiert Dany Cohn-Bendit mit Europaabgeordneten, Experten und Journalisten.


 

Teilnehmer:

Angelika Beer, Europa Abgeordnete, Die Grünen

Karl von Wogau, Europa Abgeordneter, CDU. Vorsitzender des Unterausschusses für Sicherheit und Verteidigung

Jan Marinus Wiersma, Europa Abgeordneter, Sozialdemokratische Fraktion

Dr. Andrew P. Denison, Amerikanischer Politologe und Publizist

Mark C. Fischer, German Marshall Fund, Brüssel


 

Sendetermine:
Montag, 14.5.2007, 21:15 Uhr
Mittwoch, 16.5.2007, 23:15 Uhr
Sonntag, 20.5.2007, 09:00 Uhr

Mehr erfahren Sie unter www.terranova.de