Grüne: Aufbruch in die Lissabon-Zeit mit starken Frauen

Pressemitteilung aus Brüssel, 22. Oktober 2009

Zum Beschluss der EU-Staats- und Regierungschefs, Tschechien ein opt-out von der Grundrechtecharta zu gewähren und damit den Weg für den Abschluss der Ratifizierung des Lissabon-Vertrages freizumachen, erklären Rebecca Harms und Daniel Cohn-Bendit, Ko-Vorsitzende der Fraktion Die Grünen/EFA im europäische Parlament:

„Endlich kann's losgehen mit Lissabon. Der Vertrag allein macht noch keinen europäischen Frühling. Jetzt brauchen wir frischen Wind. Deshalb sind wir Grünen  dafür, dass endlich starke Frauen an die Spitze der Union geholt werden. Gute Namen für die neuen Spitzenposten gibt es da genug: Die ehemalige finnische Staatspräsidentin Tarja Halonen oder die ehemalige lettische Staatspräsidentin Vaira Vīķe-Freiberga. Klug wäre es, auch  die neuen Mitgliedstaaten bei den Spitzenposten zu beteiligen. Der Aufbruch in die Lissabon-Zeit sollte jedenfalls nicht mit einer Diskussion über die ewig selben Namen männlicher Kandidaten aus der Europäischen Union von gestern belastet werden."

 

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