"Es ist eine Unverschämtheit, dass Barroso dem Franzosen Michel Barnier das Binnenmarktressort gegeben hat, ihm aber gleichzeitig einen Aufpasser hingesetzt hat. Auf Wunsch der Londoner City soll nämlich der Brite Jonathan Faull zum Generaldirektor für die Finanzdienstleistungen ernannt werden. Warum dann nicht für Energiekommissar Oettinger einen von Gerhard Schroeder vorgeschlagenen Gazprom-Mann in die Kommission setzen, für Agrarkommissar Ciolos einen Franzosen, für Fischereikommissarin Damanaki einen Spanier und für Lady Ashton einen Deutschen? Eine Kommission mit Aufpassern, die nationale Interessen verteidigen, ist wohl das letzte, was Europa jetzt braucht."
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