"Das ist kein Militärdienst"

Daniel Cohn-Bendit über die EM und Fussballlegionäre

19. Juni 2008

Daniel Cohn Bendit erklärt, was Europa von der EM lernen kann, warum wir beim Fussball kindlich-naiv werden und verrät seine perönlichen EM Favoriten.

Interview: Peter Unfried

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Der Alt-68er über die Fehler des konservativen Trainers Domenech, die Unersetzbarkeit Zidanes, Moslems, Migranten und brave deutsche Bübchen

15. Juni 2008

Cohn-Bendit darüber, was Ribery den Bayern beibringt, was den Franzosen fehlt und wie der Fussball Europa eint.

 Interview mit Florian Kinast & Matthias Kerber

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Zinedine Zidane vereint Frankreich

Die Abendzeitung, 8./9. Juli 2006

"Der Idealdeutsche ist Beckenbauer, der Idealfranzose ist Zidane, Sohn algerischer Einwanderer": So charakterisiert Daniel Cohn-Bendit im Interview mit der Abendzeitung vom 8./9. Juli das unterschiedliche Verhältnis zur Einwanderung in den beiden Ländern. Auch in Deutschland ändert sich, siehe Asamoah und Odonkor, langsam das Verständnis vom "Deutsch-sein" und mit der WM haben die Deutschen gezeigt, dass sie Multi-Kulti auch ausgelassen feiern können.

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Das alte Lied – Fußball und Politik

L'Equipe Magazine, 12.06.2006

Historiker und Sozialwissenschaftler sind sich einig – Fußball transzendiert Politik und Gesellschaft. Auch bei dieser Weltmeisterschaft haben sich einige genuin politische Themen herauskristallisiert. Nachdem die Teilnahme des Irans schon lange nicht mehr in Frage gestellt wird, bereitet der Umgang mit dem iranischen Präsidenten weiterhin Schwierigkeiten. Was tun, wenn sportliche und diplomatische Welten aufeinanderprallen? Ein Kommentar von Daniel Cohn-Bendit.

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Sehen Sie eine neue Patriotismus- oder Nationalismus-Entwicklung in Deutschland, die bei dieser WM geschaffen oder ausgelebt werden wird?

Die Tageszeitung 9.Juni 2006

Daniel Cohn-Bendit: Nein. Sollten die Deutschen Weltmeister werden, was ich nicht glaube, würde alle sagen: Es war ein Zusammenfügen von glücklichen Bedingungen. Keiner würde behaupten, dass die Deutschen die besten sind.

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Karneval oder Barbarei ?

L'Equipe Magazine, 05.06.2006

Die Welt wird immer unübersichtlicher und komplexer. Auch im Fußball ist nichts mehr, wie es einst war - als die Wundermannschaft von Bern die Herzen der Deutschen erstürmte. Der Fußball gleicht immer mehr einem Janusgesicht: auf der einen Seite die ehrliche Begeisterung der Fans und die gemeinsame Freude an Sport und Spiel, auf der anderen die Schattenseiten eines kommerziellen und politisch nicht immer korrekten Großereignisses. Müssen wir deswegen auf unsere Hoffnungen und Träume verzichten? Eine Antwort und ein Kommentar von Daniel Cohn-Bendit.

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Fussball ist nicht gerecht

Rund, April 2006

Wenn es nach Daniel Cohn-Bendit geht, heisst der nächste UEFA-Präsident nicht Franz Beckenbauer, sondern Michel Platini. „Dany le rouge“ erläutert ausserdem, was eine -verfehlte -Integrationspolitik mit der Krise des deutschen Fußballs zu tun hat. So viel Verve überrascht nicht, schließlich ist der Fussball für sein ganzheitliches Wohlbefinden sehr wichtig

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1972 : Das goldene Zeitalter des deutschen Fuβballs

L'Equipe Magazine, 31.03.2006

Fussball in Deutschland Anfang der 70er Jahre: Wie sich der Geist der Revolte bemerkbar macht und die deutsche Spielweise beeinflusst.

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Fußball und Politik

Betrachtung über einen möglichen Ausschluss Irans bei der WM

Stellungnahme vom 01. März 2006
In einer Rede im Europäischen Parlament schlägt Daniel Cohn-Bendit den möglichen Ausschluss Irans bei der WM im nächsten Jahr vor. Die Reaktionen zeigen den Wunsch nach einer deutlichen Antwort auf die nicht hinnehmbaren Äußerungen des iranischen Präsidenten, aber auch die Unklarheit, wie diese ausfallen soll und kann - Daniel Cohn-Bendit über seinen Vorschlag, Fußball und Politik miteinander zu verbinden.

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