It is getting hot: for decades policy, economy and users did neglect the scientists warnings. Today, climate change and global warming are omnipresent. To blame are particularly exhaust emissions. Daniel Cohn-Bendit discusses with transport politicians of different parties, and with automobile- and environmental experts about cars, emission limit values, public transportation and possible ways to solve the dilemma.
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Eins ist klar: Ganz auf das Auto verzichten wollen und können die wenigsten. Als Daniel Cohn-Bendit seine Gäste zu Beginn der Sendung fragt, ob sie ein Auto haben, ist der grüne Europaabgeordnete Michael Cramer der Einzige, der verneint. Die EU-Parlamentarier Matthias Groote (SPD), Georg Jarzembowski (CDU) und Holger Krahmer (FDP) bekennen sich zu ihren Autos ebenso wie der Umweltlobbyist Aat Peterse und der Experte für Klimaschutz und Pflanzenöltechnologie, Bernhard Grimm.
Wenig überraschend also, dass der grüne Verkehrpolitiker als Einziger fordert: „Wir müssen mehr auf das Auto verzichten". Seine Kollegen suchen Auswege aus dem Klimadilemma anderswo. Christdemokrat Jarzembowski bezeichnet das Auto als „Freiheitselement der Bürger" und fordert vom Staat eine "bedarfsgerechte Infrastruktur", um Staus zu vermeiden und so den CO2-Ausstoß zu verringern.
Auch der Liberale Holger Krahmer wehrt sich dagegen, das Auto zu verteufeln. Er weist darauf hin, dass „PWK nur für 1,5% des weltweiten CO2-Ausstoßes verantwortlich" seien. Sein Fazit daher: „Das Weltklima wird nicht am deutschen Auto genesen". Außerdem gebe es wesentlich preiswertere Möglichkeiten, Kohlenstoffdioxid einzusparen.
Der Klimaschutzberater Bernhard Grimm sucht den Kompromiss und sagt: „Die Mischung macht's." Längere Wege sollten mit der Bahn zurückgelegt werden und Pflanzenölmotoren sollten in Zukunft Benzin und Diesel Konkurrenz machen. An dieser Stelle protestiert Umweltlobbyist Petersen und warnt: „Nicht alle Pflanzenkraftstoffe sind wirklich effizient!"
In der Debatte über Tempolimits und autofreie Innenstädte reiben sich die Ideologien aneinander. Einig sind sich aber alle, dass die gesetzlich vorgeschriebenen Emissionsgrenzwerte der Europäischen Union ein Schritt in die richtige Richtung sind, auch wenn er den einen nicht weit genug und den anderen schon etwas zu weit geht.
Gäste:
Michael Cramer, MEP Die Grünen
Matthias Groote, MEP SPD
Dr Georg Jarzembowski, MEP CDU
Holger Krahmer, MEP FDP
Bernhard Grimm, Carbon Management International
Dr. Aat Peterse, Europäischer Verband für Verkehr und Umwelt
Sendetermine:
Montag, 19.02.07, 21:15 Uhr
Mittwoch, 21.02.07, 23:15 Uhr und
Sonntag, 25.02.07, 09:00 Uhr.